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Dreimal für das Gleiche bestraft werden!

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In dieser Rubrik berichten Schweizer Bürger von erlebten Tatsachen und Vorfällen aus dem politischen Alltag innnerhalb unseres Rechtssystems. Immer wieder wenden sich Personen an unsere Partei, welche sich von Staat und Behörden missverstanden, hintergangen und ungerecht behandelt fühlen. Tatsächlich zeigen einige Fälle auf, dass schon manch einer trotz genügendem Beweismaterial, welches seine Unschuld beweist, zu hohen Bussen verurteilt wurde. Aus Verunsicherung bringen die Betroffenen oftmals erst Jahre später den Mut auf, öffentlich über diese Ereignisse zu berichten.
So auch Frau E.B.* aus dem Kanton Zürich. Sie ist für ein Verkehrsvergehen gleich 3x für das Gleiche bestraft worden!

Frau E.B.* schreibt:

Ich bin auf der Autobahn an einer ewigen Links-fahrerin auf der rechten Spur vorbeigefahren. Wir waren alleine. Eine "fleissige" Polizeipatrouille in einem zivilen Fahrzeug hat mich anschliessend verfolgt und mit Lichthupe und aufsitzen auf den nächsten Parkplatz gewiesen. Der Polizist sagte, dass ich "nur" eine Busse bekomme. Nun habe ich eine Strafanzeige mit zig Tagesansätzen Busse etc. erhalten. Noch vor der Einsprachefrist habe ich vom Strassenverkehrsamt einen Bescheid für Ausweisentzug erhalten!

Ich fühle mich ungerecht behandelt, denn ich bin mir keiner Schuld bewusst. Ich habe niemanden gefährdet. Die Strafe ist an den Haaren herbeigezogen und nicht situationsgerecht. Nach meinem Empfinden habe ich nicht überholt.

Mit der Strafe und Busse habe ich schon 2 Bestrafungen erhalten (Kanton Bern). Nun will mir der Kanton Zürich noch den Ausweis entziehen. Es kann doch nicht sein, dass man 2 bis 3 mal für das Gleiche bestraft wird!

Die Automobilisten werden wie Verbrecher gejagt und danach gemolken.

Ich bin dringend auf das Auto angewiesen und habe mir 38 Jahre lang nichts zu Schulden kommen lassen. Können Sie mir weiterhelfen?
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen.

*Name der Redaktion bekannt

Egerkingen, Januar 2010

 
        

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