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„Raser-Unfall“ in Hünenberg/ZG

PRÄSIDIUM auto-partei.ch

Aktuelle Medieninformation
Egerkingen, 29.08.2011

„Raser-Unfall“ in Hünenberg/ZG

Schon wieder ist ein 18-jähriger Autolenker bei einem so genannten „Raser-Unfall“ ums Leben gekommen.

Bemerkenswert ist die Information aus den Medien, wonach das Auto „nach 200 Metern Schleudern“ in einen Baum prallte.

Im Moment, wo der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, gibt es nur ein Rezept: Voll auf die Bremse treten, damit kinetische Energie vernichtet wird. Bei einem „Schleuderweg“ von 200 Metern (ein ausreichender Bremsweg bei fast beliebiger Geschwindigkeit) hätte der Fahrer mit dieser Handlung ziemlich sicher überlebt, auch wenn es noch zu einer Kollision gekommen wäre.

Doch die Fahrausbildung richtet sich hauptsächlich nach „Täfeli beachten“ und „perfekt parkieren“. Was völlig fehlt, ist die Schulung betreffend Fahrdynamik, Fahrphysik und Notfällen. Woher soll also ein unbedarfter Neulenker wissen, wie er im letzten Fall zu reagieren hat? Für so manchen Neulenker kommt die zusätzliche Ausbildung, nach Erhalt des provisorischen Fahrausweises, zu spät.

Die auto-partei.ch fordert den Bundesrat auf, auf die „Nachschulung“ der Inhaber „provisorischer Führerausweise“ zu verzichten und stattdessen diese Ausbildung in die Grund-Fahrschule zu integrieren.

Für Rückfragen:

Jürg Scherrer
Präsident auto-partei.ch
Tel.: 032 325 13 77
E-Mail: jsc.jscherrer@bluewin.ch
Veröffentlicht: 08:00:11 29.08.2011 - Autor: Jürg Scherrer